Lock In·Datenschutz Anmelden

Datenschutz bei Lock In

Wer ist verantwortlich?

DolyVision, erreichbar unter lytuando@outlook.de. Lock In läuft auf einem gemieteten Server bei "etzner Online GmbH in Deutschland und ist über eine öffentliche Internet-Adresse erreichbar. Wer die Adresse kennt, sieht die Anmeldeseite. Eltern bekommen ein Konto über einen Einladungslink oder registrieren sich selbst mit ihrer E-Mail-Adresse und testen Lock In dann 30 Tage lang; hinein kommt nur, wer den Anmeldenamen oder die E-Mail-Adresse und das Passwort dazu hat. Eltern können sich mit ihrem Wiederherstellungs-Code oder – bei einem Konto mit E-Mail-Adresse – über einen Link per Mail selbst ein neues Passwort setzen; dabei werden alle anderen Anmeldungen des Kontos beendet.

Was speichert Lock In?

  • Konto: Anmeldename, bei selbst registrierten Eltern die E-Mail-Adresse, und ein verschlüsselter Abdruck des Passworts. Das Passwort selbst wird nie gespeichert.
  • Lernprofil des Kindes: Klasse, Schulform, Bundesland, Herkunftssprache und Deutsch-Stand (freiwillig), Noten und Hinweise, die die Eltern eintragen.
  • Hefte: die Fotos, die das Kind aufnimmt, und der daraus gelesene Text.
  • Zeichnungen und Fotos vom Rechenweg: außerhalb einer Klassenarbeit werden sie nur an die KI geschickt und nicht gespeichert. In einer Klassenarbeit liegen sie auf dem Server, bis die Arbeit ausgewertet ist – längstens sechs Monate.
  • Gespräche: die Fragen des Kindes, die Antworten und Rückmeldungen der KI und Lösungen.
  • Gespräche mit dem Gefährten: die Fragen des Kindes, die Antworten des Gefährten und, wenn ein Foto angehängt war, eine kurze Abschrift davon. Das Foto selbst wird nicht gespeichert. Dazu zählt Lock In je Tag, wie viele Fragen gestellt wurden. Tippt das Kind unter einer Antwort des Gefährten auf „Dazu üben“, werden die Frage, die Antwort und eine etwaige Foto-Abschrift als Lernthema gespeichert und bleiben wie die übrigen Themen.
  • Lernstand: welche Aufgaben richtig oder falsch waren, wann und wie lange gelernt wurde.
  • Planer: Hausaufgaben und Termine, die das Kind einträgt (Fach, Titel, Notiz, Datum, Uhrzeit, ob erledigt). Sie gehen nicht an die KI.
  • Vokabeln: Listen und Wörter, die das Kind einträgt oder fotografiert, dazu jede Antwort beim Üben (richtig, fast, falsch, Zeitpunkt). Die Wörter gehen nicht an die KI.
  • Aufgaben: welche Aufgabe aus der Aufgabensammlung das Kind wann bearbeitet hat, ob sie richtig war, welcher typische Fehler erkannt wurde, ob ein Tipp genutzt wurde und wie lange es gebraucht hat. Die eingegebene Antwort wird nach 6 Monaten gelöscht. Nichts davon geht an die KI.
  • Hintergrundbilder, die das Kind hochlädt, und was es sich aussucht: Farbwelt, Hintergrund, die Figur seiner Begrüßungsgeschichte und welches Wesen aus seinem Ei geschlüpft ist.
  • Verbrauch: wie viel die KI gekostet hat, in Cent.
  • Registrierung und Testphase: eine noch nicht bestätigte Registrierung (Adresse, Familienname, Abdruck des Passworts) höchstens einen Tag lang; Beginn, Ende und Verbrauch der Testphase der Familie und ob die Mails zum Ende der Testphase verschickt wurden. Außerdem ein Abdruck jeder Adresse, mit der schon einmal eine Testphase begonnen hat – er bleibt auch, wenn die Familie gelöscht wird, damit jede Adresse nur eine Testphase bekommt. Lock In liest die Adresse daraus nicht heraus; der Abdruck dient nur dem Vergleich mit einer neu eingegebenen Adresse.
  • Hinweise an die Eltern: nur die Art (ernste Sorge oder gesperrte Frage), das Datum und die Anzahl – nie der Inhalt.
  • Anmeldungen: welche Geräte gerade angemeldet sind, offene Einladungslinks, offene Links zum Passwort-Setzen und der Wiederherstellungs-Code des Eltern-Kontos – die beiden Letzteren nur als unlesbarer Abdruck.
  • Die Einwilligung selbst: Zeitpunkt und Fassung des Hinweises, dem zugestimmt wurde.
  • Rückmeldungen: was Eltern oder Kinder über den Knopf „Rückmeldung“ schreiben, mit der Art der Seite; Daumen hoch oder runter an Erklärungen – und nur, wenn es dabei angekreuzt wird, eine Kopie der bewerteten Erklärung; die Antworten der Eltern auf eine kurze Umfrage und wann sie beantwortet oder abgelehnt wurde. Außerdem zählt Lock In je Woche, wie oft welche Funktion benutzt wurde – ohne Bezug zu einer Person.

Was geht an Google?

Für jede Frage gehen das Foto, die Zeichnung oder der getippte Text, der daraus gelesene Heftinhalt, die Frage des Kindes und Angaben aus dem Lernprofil (Klasse, Schulform, Bundesland, Ansprache und daraus das etwaige Alter, Herkunftssprache und Deutsch-Stand, Noten und Ihre Hinweise) an die Google-Gemini-API. Der Anmeldename des Kindes wird nicht mitgeschickt. Was das Kind selbst tippt, zeichnet oder fotografiert, geht dagegen so, wie es eingegeben wurde – steht ein Name im Heft oder in der Frage, geht er mit. Google nutzt diese Eingaben für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum nach eigenen Bedingungen nicht zum Trainieren seiner Modelle, protokolliert sie aber zur Erkennung von Missbrauch. Mit Herkunftssprache gehen auf Knopfdruck auch Erklärungen und Aufgaben zum Übersetzen an die Google-Gemini-API; die Übersetzungen werden bei den Gesprächen gespeichert und mit ihnen gelöscht. Fotos von Vokabellisten gehen zum Auslesen an die Google-Gemini-API und werden danach nicht gespeichert. Fragen an den Gefährten gehen mit dem Lernprofil und dem bisherigen Gespräch an die Google-Gemini-API, angehängte Fotos einmal zum Beantworten; sie werden danach nicht gespeichert.

Was geht an den Mail-Anbieter?

Lock In verschickt Mails über STRATO: den Link zum Bestätigen der Adresse, Links zum Passwort-Setzen und zwei Mails zum Ende der Testphase. Dafür bekommt der Anbieter die E-Mail-Adresse der Eltern und den Text der Mail. Mails enthalten nie etwas aus dem Lernen der Kinder – keine Namen der Kinder, keine Fächer, keine Themen. Werbung verschickt Lock In nicht.

Wichtig zu wissen

Die Nutzungsbedingungen der Gemini-API sind nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gedacht. Der Betreiber nutzt den Dienst trotzdem, auf eigene Verantwortung. Es kann darum geschehen, dass Google den Zugang sperrt und Lock In vorübergehend keine Aufgaben mehr stellen kann.

Wer sieht was?

  • Das Kind sieht nur seine eigenen Hefte, Gespräche und Themen.
  • Den Planer sieht in der App nur das Kind; die Eltern finden seine Einträge in der heruntergeladenen Datei.
  • Die Vokabeln sieht in der App nur das Kind; die Eltern finden sie in der heruntergeladenen Datei.
  • Die Antworten auf Aufgaben sieht in der App nur das Kind; die Eltern sehen je Thema nur die Ampel und finden die Antworten in der heruntergeladenen Datei.
  • Die Eltern sehen in der App den Lernstand ihres Kindes, die Lernzeit, das Profil und die Hinweise – nicht die Fragen, Antworten oder Gespräche. Laden sie die Daten ihres Kindes als Datei herunter, sind die Gespräche und seine Daumen an Erklärungen darin enthalten – nicht aber, was das Kind über den Knopf „Rückmeldung“ schreibt. Die Gespräche mit dem Gefährten sehen die Eltern in der App ebenfalls nicht, nur den Hinweis bei ernster Sorge – ohne Inhalt.
  • Der Verwalter der Installation sieht je Familie den Namen, die Anmeldenamen oder E-Mail-Adressen der Eltern-Konten, die Anzahl der Kinder, das Budget, den Verbrauch und den Stand der Testphase – keinen Lernstand und keine Hinweise. Rückmeldungen sieht er ohne Namen und ohne Familie: nur, ob sie von Eltern oder einem Kind kommen, das Datum und die Art der Seite. Lerninhalte sieht er nur in einem Fall: eine Erklärung, die ein Kind beim Daumen runter ausdrücklich mitschickt.
  • Als Betreiber des Servers hat DolyVision technisch Zugriff auf alle Dateien, auch auf Fotos und Gespräche. In der App sieht er sie nicht, auf dem Server könnte er sie öffnen.
  • Der Anbieter des Servers ("etzner Online GmbH) kann technisch auf die Festplatte zugreifen. Die laufende Datenbank ist dort nicht verschlüsselt; die täglichen Sicherungskopien sind es.

Wie lange bleibt was?

  • Gespräche: sechs Monate, danach werden sie gelöscht.
  • Gespräche mit dem Gefährten: 30 Tage nach der letzten Frage, danach werden sie gelöscht. Nachfragen beim Erklären gehören zu den übrigen Gesprächen. Die Zahl der Fragen pro Tag: 7 Tage.
  • Rückmeldungen, Daumen und Umfrage-Antworten: sechs Monate, danach werden sie gelöscht. Die Wochenzahlen zur Nutzung bleiben; sie gehören zu niemandem.
  • Heftfotos: sechs Monate, danach werden sie von der Platte gelöscht. Der gelesene Text des Hefts bleibt, damit ein altes Thema weiter zum Wiederholen taugt.
  • Planer-Einträge: 60 Tage nach ihrem Datum, danach werden sie gelöscht.
  • Vokabeln: bis das Kind sie löscht oder das Konto gelöscht wird.
  • Aufgaben-Ergebnisse: bis das Konto gelöscht wird; eingegebene Antworten 6 Monate.
  • Lernstand, Themen, Profil und die Hinweise an die Eltern: bis jemand sie löscht.
  • Sicherungskopien: höchstens 30 Tage. Die tägliche Sicherung enthält die Datenbank, die Heftfotos, die Fotos aus Klassenarbeiten und die Hintergrundbilder und ist verschlüsselt. Vor Aktualisierungen, die den Aufbau der Datenbank ändern, entsteht zusätzlich eine unverschlüsselte Kopie der Datenbank auf demselben Server. Gelöschte Daten können also bis zu 30 Tage in einer Sicherungskopie stehen.
  • Noch nicht bestätigte Registrierungen: höchstens einen Tag; Links zum Passwort-Setzen: eine Stunde.
  • Der Abdruck einer Adresse, mit der eine Testphase begonnen hat: ohne Frist (siehe oben).

Was können Eltern tun?

  • Alle Daten ihres Kindes als Datei herunterladen.
  • Ihr Kind samt allen Daten löschen – sofort und endgültig. Erhalten bleiben nur die Verbrauchszahlen der KI (Zeitpunkt, Rechenzeichen, Cent) ohne jeden Inhalt, damit die Monatsabrechnung der Installation stimmt.
  • Die Einwilligung widerrufen: dann wird die ganze Familie gelöscht. Dafür genügt eine Nachricht an lytuando@outlook.de.

Keine Werbung, keine Weitergabe.

Die Daten werden niemandem verkauft und an niemanden weitergegeben – außer an Google zur Verarbeitung der Fragen und an den Mail-Anbieter zum Zustellen der Mails.

Fassung vom 1. Oktober 2026